Wir über uns
Zur reformierten Kirchengemeinde Langenholzhausen gehören derzeit gut 2200 Gemeindeglieder aus den Kalletaler Orten Kalldorf, Langenholzhausen, Tevenhausen
und Heidelbeck.
Zielvorstellung für die Gemeindearbeit in den drei Gemeindezentren Kalldorf Brunnenstraße 12, Langenholzhausen Habichtsbergerstraße 2a (Volkeninghaus) und Heidelbeck Schulstraße (Kirchraum im Dorfgemeinschaftshaus) ist,
Menschen jeden Alters ein Angebot zu machen, das ihnen ermöglicht, Gottes Wort und gelebten Glauben kennen zu lernen und zu praktizieren
und eine Gruppe zu finden, in der sie im Kreise von Menschen vergleichbaren Alters in der Gemeinde Gesprächskontakte knüpfen, heimisch werden, ihre Anliegen und Gaben einbringen und ein identitätsspendendes Zugehörigkeitsgefühl entwickeln können.
Gruppen und Kreise
Darüber hinaus gibt es die "Dienst- oder Projektgruppen" wie Jugendsportkreis, Diakonietreff und Besuchsdienst, den Kirchenchor und den Posaunenchor mit seiner intensiven Jungbläserausbildung als wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit.
Gemeinsame Mitte und Ort der Begegnung und des Austausches ist der sonntägliche Gottesdienst um 9.3o Uhr in der Kirche in Langenholzhausen, in der Regel an jedem dritten Sonntag mit anschließendem Kirchkaffee und gelegentlichem Gemeindebrunch.
Zur Geschichte
Die „Urpfarre langenholthusen“ war eine Gründung des Bistums Minden mit säkularem Patronatsrecht wohl um 850 und umfasste außer den heutigen Gemeindeteilen Kalldorf, Langenholzhausen, Heidelbeck und Tevenhausen auch noch die Orte Erder, Varenholz und Stemmen.
Zur Kirche
Der älteste romanische Teil der ehemaligen St. Helenen Kirche mit einer inneren Breite von 8,75 m wurde durch die örtlichen Vasallen der Sachsenherzöge, die Herren von Varenholz, um 1100 erbaut, um 1150 im Westen der 22 m hohe ursprüngliche Wehrturm.
1350 bis 1370 ersetzte Ritter Gottschalk von Callendorp den ersten Chorraum durch einen hochgotischen Neubau mit einer 5-seitigen Apsis, was das Kirchenschiff von 16,40 m um 12,50 m verlängerte.
1522 ließ Ritter Reineke de Wend das Kirchendach erhöhen, um anstelle der ebenen romanischen Holzdecke zwei gotische Kreuzrippengewölbe einzubauen. Auch die Ausmalung von Wänden und Gewölbe im Ostteil der Kirche kurz vor der Reformation gehen auf seine Initiative zurück.